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Unser Selbstverständnis

Der Heilpädagogische Kinder- und Jugendhilfeverbund SANCTA MARIA befindet sich seit seiner Gründung im Jahre 1948 in der Trägerschaft der Hedwigschwestern.

Damals wie heute gilt für uns die Verpflichtung, junge Menschen ganzheitlich zu begleiten, sie in einem heilpädagogischen Rahmen im Verbund mit der Sancta Maria Schule (Schule mit dem Förderschwerpunkt „Lernen“ und „Geistige Entwicklung“) zu fördern und zu betreuen.

Auf der Grundlage des christlichen Menschen- und Weltbildes wollen wir deshalb folgende Leitlinien in unserer Arbeit verfolgen:

  • Eltern in ihrer Erziehungsverantwortung stärken und unterstützen
  • Kindern, Jugendlichen, jungen Erwachsenen Teilhabe und Bildung ermöglichen, sie in ihren Stärken und Schwächen annehmen, ihre Entwicklung ressourcenorientiert fördern und das Heranwachsen begleiten
  • Kinder, Jugendliche und Erwachsene, die in unseren Wohnangeboten leben, mit Werten und Inhalten des christlichen Glaubens bekannt und vertraut machen
  • den von uns Betreuten Heimat oder ein Zuhause auf Zeit bieten
  • als Mitarbeitende einander wertschätzend und respektvoll begegnen und ebenso im Umgang mit den von uns Betreuten verfahren

 
 
 

Unser Logo

Unsere Wertvorstellungen und unsere Haltung sind in unser Logo eingeflossen:
SANCTA MARIA
Grüne Linie
Die grüne Linie steht für den Lebensweg, den ein Kind/Jugendlicher in unserer Einrichtung beschreitet. Selten verläuft er gerade. Es gibt Höhen und Tiefen, letztendlich aber gehen wir von einer positiven Entwicklung aus. Die grüne Farbe wurde gewählt, weil ursprünglich alle Angebote in einer grünen Umgebung gelegen waren. Heute steht sie für den Anspruch, den Kindern eine hohe Lebens- und Wohnqualität anzubieten, damit sie sich wohlfühlen und entwickeln können.

Rotes Dreieck
Das Dreieck ist ein Sinnbild für ein Dach/Haus. Wir wollen für die Kinder ein Zuhause auf Zeit sein. Gleichzeitig steht das Dreieck für unsere Triade Schule-Heim-Therapie. Durch festangestellte Therapeuten, enge Kooperation mit unserer Schule, mit den Förderschwerpunkten Lernen und Geistige Entwicklung, können wir gezielt und individuell auf jedes Kind, jeden Jugendlichen eingehen. Rot ist ein Synonym für die Liebe. Es ist unser Anspruch, Kindern und Mitarbeitern wertschätzend zu begegnen und damit auch das Gebot der Nächstenliebe zu erfüllen.

Blauer Bogen
Träger der Einrichtung ist die Kongregation der Hedwigschwestern, deren charakteristisches Kennzeichen ein tiefblauer Schleier ist. Der blaue Bogen bedeutet, alle unsere Angebote befinden sich unter dem Dach der Hedwigschwestern. Gleichzeitig wird dieses Blau auch als marianisches Blau bezeichnet und verweist auf die Gottesmutter Maria, deren Namen unsere Einrichtung führt.

Vertikale und horizontale Öffnung
Die horizontale Öffnung steht für unseren Anspruch einerseits offen für „Außen“ zu sein, andererseits aber auch unsere Kinder mit Beeinträchtigung fit zu machen für eine für sie nicht immer leichte Umwelt. Die vertikale Öffnung steht für unser religiöses Selbstverständnis, nämlich für ein gelingendes Leben im Austausch mit Gott zu sein.

 
 
 

Historie

Die Entwicklung von SANCTA MARIA zu einer heilpädagogischen, integrativen Einrichtung der Kinder- und Jugendhilfe:

  • 1946: Die ersten Hedwigschwestern treffen gemeinsam mit Kindern in Berlin-Kladow ein.
  • 1946: Gründung des Kinderheimes St. Hedwig in Berlin-Kladow, Sakrower Kirchweg 21.
  • 1948: Offizielle Eröffnung des Kinderheimes Sancta Maria als Heim für Flüchtlingskinder, Waisen und sozial vernachlässigte Kinder in der Dreilindenstraße in Berlin-Wannsee in der Trägerschaft der Hedwigschwestern.
  • 1956: Anerkennung als heilpädagogisches Kinderheim Sancta Maria für förderungsfähige, intelligenzgeschädigte Kinder.
  • 1970: Fertigstellung des Schulneubaues mit Turnhalle und Schwimmbad.
  • 1987: Eröffnung des Franziskushauses als Trainingswohnmöglichkeit für 12 lern- und geistig behinderte Jugendliche und junge Erwachsene.
  • 1996: Eröffnung der Wohngemeinschaft B. Lichtenberg in Berlin-Kladow für 5 Erwachsene mit einer geistigen Behinderung nach Umbau des Josephshauses.
  • 1997: Fusion des Kinderheimes St. Hedwig und Sancta Maria zu einem Heilpädagogischen Kinder- und Jugendhilfeverbund SANCTA MARIA mit den Bereichen Wannsee und Kladow. Es entstand eine dezentrale, integrativ arbeitende Einrichtung der Kinder- und Jugendhilfe mit 119 vollstationären Plätzen. Reduzierung der Gruppengröße im Bereich Kladow von 12 auf 10 Kinder pro Gruppe.
  • 1999: Eröffnung der Wohngemeinschaft E. Stein im ehemaligen Pfarrhaus in Berlin-Waidmannslust, Düsterhauptstraße 11, für 6 Erwachsene mit einer geistigen Behinderung
  • 2002: Eröffnung einer Schulstation im Schutzengelhaus für die Heimkinder, die während der regulären Schulzeit eine Auszeit benötigen (Bereich Wannsee)
  • 2003: Renovierung von 5 Zweizimmerwohnungen und Eröffnung der Kontaktstelle/Treffpunkt NOAH in der Badenschen Straße 12, Berlin-Wilmersdorf, für das Betreute Einzelwohnen (BEW) 12 Erwachsene mit geistiger Behinderung
  • 2006: Eröffnung der Wohngemeinschaft R. Mayer für 6 Erwachsene mit geistiger Behinderung in der Badenschen Straße 12 Berlin-Wilmersdorf
  • 2011: Eröffnung einer Erziehungswohngruppe mit 5 Plätzen in Kladow
  • 2013: Eröffnung des Hortes für die Sancta-Maria-Schule
  • 2016: Beginn der ambulanten sozialpädagogischen Familienhilfe
  • 2018: Übergabe des Hortes an die Theophanu-Stiftung

 
 
 

Organisation / Träger

Die Kongregation der Hedwigschwestern hat als rechtliche Form für ihr Werk den Verein Institute der Hedwigschwestern gegründet.
Entsprechend seiner Satzung widmet er sich der Förderung, Bildung und Erziehung, der Kinder- und Jugendpflege, der Kranken- und Altenpflege, der Betreuung und Pflege von hilfsbedürftigen Menschen im Sinne von § 53 AO sowie der Förderung der Religionen und der katholischen Kirche.

Der Verein ist gemeinnützig (letzter Bescheid des Finanzamtes vom 06.04.2017) und fühlt sich der kirchlichen Grundordnung verpflichtet. Bei der Dienstvertragsgestaltung wenden wir die Arbeitsvertragsrichtlinien des Deutschen Caritasverbandes (AVR) an.

Erste Vorsitzende ist die Oberin der deutschen Provinz (z. Zt. Sr. Simone Nocon). Stellvertretende Vorsitzende ist die Provinzvikarin der deutschen Provinz (z. Zt. Sr. Vincentia Weide). Die Institute der Hedwigschwestern e.V. sind korporatives Mitglied im Caritasverband für das Erzbistum Berlin, der uns in der Liga der freien Wohlfahrtsverbände vertritt.

 
 
 

Organigramm von SANCTA MARIA Berlin